FSV sichert sich Rang acht

Remis im Rhein-Main-Duell: 05ER feiern beste Platzierung seit 2016 & Abschied von Daniel Brosinski

Mit einem 2:2 (1:2)-Remis gegen Eintracht Frankfurt hat sich der 1. FSV Mainz 05 am Samstagnachmittag in der MEWA ARENA von seinen Fans verabschiedet. Die Mainzer Führung durch Marcus Ingvartsen konterten die Hessen dabei durch Treffer von Tuta und Rafael Borré noch vor der Pause. Den Endstand stellte erneut der Däne bereits kurz nach dem Seitenwechsel her. Während das Ergebnis zwar nicht zweitrangig war, gehörten zu diesem 34. Spieltag dennoch auch reichlich Emotionen abseits des Geschehens. Nicht zuletzt wurde Daniel Brosinski nach acht Jahren im FSV-Trikot bei seiner Auswechslung nach 71 Minuten gebührend und mit Standing Ovations verabschiedet.

Im letzten Saisonspiel bekam der 05-Routinier seinen verdienten Ausstand und war nach acht Jahren ein letztes Mal für die Startelf des FSV nominiert worden. Er stand für den erkrankten Silvan Widmer auf dem Platz, während der angeschlagene Karim Onisiwo von Ingvartsen ersetzte wurde und an der Seite von Jonny Burkardt agierte.

Guter Start, Führung & Rückschläge

Die 05ER zeigten von der ersten Sekunde an, dass sie gewillt waren, das i-Tüpfelchen auf eine schon jetzt starke (Heim-) Saison zu setzen und erspielten sich in den ersten Minuten ein klares Übergewicht. Die erste Gelegenheit sollte sich  Burkardt bieten, der nach knapp acht Minuten aus spitzem Winkel abzog und Kevin Trapp im Frankfurter Tor erstmals zum Eingreifen zwang (8.). Und mit der zweiten Gelegenheit in dieser überlegen gestalteten Anfangsphase sollten die 05ER wenig später in Führung gehen: Die Gastgeber hatten im Frankfurter Strafraum nicht locker gelassen und aus einer Drucksituation heraus die verdiente Führung erzielt, weil Ingvartsen aus der Drehung die Übersicht behielt und das Leder unter dem Querbalken platziert im Netz unterbrachte (10.).

Und auch danach blieben die Mainzer das spielbestimmende Team, ohne sich jedoch weitere zwingenden Gelegenheiten zu erarbeiten: Die Zahlen sprachen nach gut 20 Minuten dennoch eine klare Sprache, hatte der FSV doch sechs zu null Torschüsse zu verzeichnen und zudem 77 Prozent der Zweikämpfe für sich entscheiden können. Angesichts dieser Statistik fiel der Frankfurter Ausgleich in der 25. Minute dann komplett aus dem Nichts: Eine Freistoß-Hereingabe aus dem Halbfeld erreichte Rafael Borré, dessen Kopfball Dahmen entschärfen konnte, gegen den Nachschuss von Tuta dann aber machtlos war. In einer Partie, die danach zunächst ausgeglichen war und vor sich hinplätscherte, sollten es nach einer guten halben Stunde wieder die Gäste sein, die jubeln durften. Nach einem Fehler des FSV im Spielaufbau schaltete Ansgar Knauff blitzschnell und bediente Borré, der Dahmen aus kurzer Distanz zur Frankfurter Führung überwinden konnte (35.). Die Rheinhessen sollten im ersten Durchgang noch eine Möglichkeit bekommen, zurückzuschlagen, als das Leder nach einem Abpraller bei Anton Stach landete, dessen Dropkick das Eintracht-Tor allerdings um zwei Meter verfehlte (44.). So ging es mit dem 1:2 in die Katakomben.

Ingvartsen mit der Antwort, Burkardt im Pech

Während der FSV unverändert in den zweiten Durchgang startete, ersetzte bei der Eintracht Kristijan Jakic Kapitän Sebastian Rode. Und die Gastgeber kamen griffig aus der Kabine, hatten nach nur zwei Minuten die erste dicke Gelegenheit auf den Ausgleich: Nach einer Stach-Ecke verlängerte Alexander Hack den Ball, den Burkardt am zweiten Pfosten nur knapp verpasste (48.). Nur rund 60 Sekunden später sollte es dann aber doch erneut im Gehäuse der Hessen klingeln, als der Ball über Kohr bei Stach auf dem rechten Flügel landete, dessen präzise Hereingabe erneut Ingvartsen - diesmal per Direktabnahme - im Tor unterbrachte - 2:2 (49.). Dieser Auftakt in den zweiten Durchgang tat den Mainzern gut, und wäre beinahe im dritten Treffer gemündet, als Burkardt Aarón schickte, dessen Schuss vom Innenpfosten zurück ins Feld prallte (55.).

Als sich im Anschluss ein mit offenem Visier ausgetragenes Duell entwickelte, reagierte auch Svensson erstmals und brachte Kevin Stöger und Leandro Barreiro für Jean-Paul Boetius und Stach ins Spiel. Emotional wurde es dann in der 71. Minute, als Niklas Tauer für Brosinski in die Partie kam, der nach acht Jahren sein letztes Spiel im 05-Trikot absolvierte. 33.305 Zuschauer in der MEWA ARENA erhoben sich von ihren Plätzen und ließen den 33-Jährigen hochleben. Die Chance, nach einem unterhaltsamen Spielverlauf auf 3:2 zu stellen, bot sich dann gleich mehrfach Burkardt, der zudem Pech hatte, dass ihm ein Treffer in der 75. Minute aberkannt wurde, weil Schiedsrichter Martin Petersen ein Handspiel erkannt hatte. Dass der Ball nur die Schulter touchiert hatte, gab eine objektive Betrachtung der Szene allerdings ebenso her. Viel tat sich in diesem Duell auf Augenhöhe dann nicht mehr bis tief in die Nachspielzeit hinein, als Burkardt nochmal flankte und Stöger den Siegtreffer bei seinem Volley nur knapp verpasste (90.+2). So blieb es in diesem Rhein-Main-Duell bei einer unter dem Strich verdienten Punkteteilung. 

Der FSV schließt die Saison nach dem Remis gegen den Europa-League-Finalisten mit 46 Zählern auf Rang acht ab, weil Hoffenheim in Mönchengladbach leer ausging.

Verabschiedet wurden neben Brosinski nach der Partie auch noch Jeremiah St. Juste, Stöger, Ádám Szalai, der kurzfristig angereist war, sowie Jean-Paul Boetius.

Spieldaten

Aufstellung

Stimmen zum Spiel

Daniel Brosinski:

"Ich habe seit vier Monaten kaum gespielt und musste heute erstmal reinkommen", so der Routinier, der bei seiner Rede ans Publikum nach dem Schlusspfiff mit den Tränen zu kämpfen hatte.  "Aber ich kann noch rennen und tun, es ist nicht vorbei. Zwischen beiden Seiten war jetzt nach acht Jahren alles geklärt. Eine Auslandserfahrung, beispielsweise in den USA, kann ich mir gut vorstellen. Ich habe viel gelernt: Vor allem, dass man niemals aufgeben darf, und dass harte Arbeit immer belohnt wird. Fettes DANKESCHÖN, ich hätte es mir heute so nicht besser ausmalen können."

Jean-Paul Boëtius:

Wir müssen sehen, was passiert. Aber innerhalb Deutschlands zu wechseln, kann ich mir nicht vorstellen. Nach vier Jahren hier habe ich Bock auf eine neue Herausforderung und Kultur. Ich habe viel erlebt, Abstiegskämpfe, eine neue Position kennengerlernt und gezeigt, dass ich in dieser Liga eine gute Rolle spielen kann.

Bo Svensson (05-Trainer):
…zur 05-Saison: „Wir haben insgesamt eine sehr gute Saison gespielt. Natürlich gibt es ein paar Sachen, die wir gerne besser gemacht hätten. Aber wir haben einen Schritt in die richtige Richtung gemacht: zurückgefunden zur Mainzer Identität, zur Spielweise, zur Verlässlichkeit. Ich sehe das, wenn wir hier ankommen mit dem Bus: Dann stehen 200, 300 Menschen da und begrüßen uns. Und nach dem Spiel bleiben die Zuschauer noch lange hier. Nicht nachlassen und weitermachen - nach ein paar Tagen Urlaub.“

…zum Spiel: „Ich fand, dass es ein sehr unterhaltsames Spiel war. Es hätten vielleicht auch ein paar Tore mehr fallen können. Wir haben sehr gut angefangen, gingen verdient in Führung. Dann gaben wir das Spiel aus der Hand. Frankfurt hat noch mal nachgelegt, wir haben die Standards schlecht verteidigt. In der zweiten Halbzeit ging es dann ein bisschen hin und hier. Wir hatten die besseren Chancen und erzielten verdient den Ausgleich. Insgesamt glaube ich, dass es spielerisch sehr ausgeglichen war, wir aber noch ein paar mehr Chancen hatten als der Gegner.“

Alexander Hack (05-Profi):
…über das Spiel: „Wir sind gut ins Spiel reingekommen, haben früh gepresst und uns viele Torchancen erarbeitet. Dann haben wir nachgelassen, Zweikämpfe nicht so geführt, wie wir wollten. Frankfurt kam mit einfachen langen Bällen in unsere Hälfte. So haben wir uns selbst aus dem Spiel rausgebracht und gehen mit 1:2 in die Halbzeit. Das haben wir natürlich angesprochen, dass wir die Tiefe besser verteidigen und Zweikämpfe besser führen müssen. Und das haben wir auch in der zweiten Halbzeit gemacht, auch wenn es fahrig war und es viele Löcher auf beiden Seiten gab. Das hat aber das Spiel interessant gemacht. Wir hätten natürlich gerne gewonnen, der Punkt ist im Großen und Ganzen aber verdient.“

...über die Saison: „Als ich gesehen habe, dass wir Achter geworden sind, habe ich mich natürlich gefreut. Schade, dass wir uns dieses Jahr nicht mit Europa belohnen konnten. Dafür waren wir einfach nicht konstant genug. Wenn du Sechster oder Siebter bist und die Englische Woche mit Nachholspielen siehst, dann ist es natürlich in den Köpfen drin, dass das möglich ist. Wenn man sieht, dass wir darin nur einen Punkt geholt haben in den Spielen gegen Gladbach, Köln und Augsburg, tut das im Nachhinein natürlich weh. Darüber denken wir jetzt aber nicht nach. Wir hatten eine super Saison. Was man auch nicht vergessen darf dabei ist, dass wir zwei komplette Corona-Ausbrüche hatten. Das waren herbe Rückschläge. Zwei Wochen mit fast der kompletten Mannschaft zu Hause zu sitzen, ist nicht einfach zu kompensieren. Aber man muss sagen: Alle haben an einem Strang gezogen. Das ist das, was uns ausgezeichnet hat: Dass wenn der Zusammenhalt gebraucht wurde, er auch da war.“

Martin Schmidt (05-Sportdirektor): „Achter Platz in der Bundesliga: Das ist gefühlt fast wie eine Meisterschaft mit diesem Budget. Wir sind vor Hoffenheim, vor Wolfsburg, vor Gladbach, vor Hoffenheim, vor Frankfurt, vor Hertha. Ich kann noch viele andere Größen des Fußballs aufzählen – wir stehen vor denen.“

Dominik Kohr (05-Profi): „Ich fühle mich super wohl hier, weil es einfach so ein familiäres Umfeld ist. Ich freue mich auch, dass Danny da Costa hierhin kommt. Dann können wir zusammen nächste Saison angreifen.“

Oliver Glasner (Eintracht-Trainer): „Ich bin superfroh, dass wir dieses Spiel heute hatten. 20 Minuten haben wir grausam gespielt, da waren wir überhaupt nicht bereit für die Intensität von Bundesligafußball. So nach und nach sind wir dann wach geworden und haben die Intensität dann angenommen. Da haben wir es sehr gut gemacht. Anfang der zweiten Halbzeit waren wir zu konteranfällig, da haben wir die Absicherung vergessen. Hinten raus hätten beide gewinnen können. Ich war dann sehr zufrieden mit dem Auftritt. Es war wichtig, dass die Spieler gespürt haben, dass sie diesen Punch brauchen. Insgesamt war es eine gelungene Generalprobe. Bei Ndicka gibt es für Mittwoch keine Probleme, er hatte sich nur Blasen gelaufen. Und Jesper Lindström soll am besten morgen schon mit der Mannschaft trainieren.“

Markus Krösche (Eintracht-Sportvorstand): „Die Jungs haben es gut gemacht. Eine B-Elf stand für uns heute nie zur Debatte. Wir hatten ja eine ganz normale Woche, deshalb war klar, dass wir mit voller Kapelle spielen. Rafael Borré belohnt sich derzeit mit Toren für seine guten Leistungen.“

Sebastian Rode (Eintracht-Kapitän): „In den ersten 15 Minuten war es sehr schwer. Der Trainer war da zur Recht an der Seitenlinie heißblütig. Aber dann sind wir besser reingekommen. Es ist aber auch schwierig, wenn man noch nie eine Finale gespielt hat. Natürlich will sich niemand vier Tage vorher verletzen.“

Jens-Petter Hauge (Eintracht-Profi): „Das war für uns ein ganz wichtiges Trainingsspiel für den Mittwoch. Insgesamt haben wir es ganz gut gemacht.“

Spieler in der Einzelkritik

Finn Dahmen - Note 3

Durfte sich nach seinem Einsatz im Auswärtsspiel bei Hertha BSC nun auch im letzten Saisonspiel noch einmal auszeichnen. Ließ das Spielgerät vor dem 1:1-Ausgleichstreffer der Eintracht nach vorne abprallen, hatte allerdings auch schlechte Sicht (25.). Schien sich in seiner Rolle wohl zu fühlen und gab seinen Vorderleuten immer wieder lautstark Anweisungen. Beim 1:2 der Frankfurter machtlos (35.). Strahlte Ruhe aus.

Stefan Bell - Note 2

Der Fels in der Brandung. Sein Einschreiten bedeutete das Ende vieler Angriffe der Gäste. Seine Zweikampfquote von 80 Prozent untermauert seine einmal mehr routinierte Leistung. Der Innenverteidiger trug einen nicht unwesentlichen Teil dazu bei, dass es bei "nur" zwei Gegentoren blieb.

Alexander Hack - Note 3

Kam beim 1:1 -Ausgleichstreffer der Eintracht einen Schritt zu spät, woraufhin Tuta einschieben konnte (25.). Leistete sich zwar ein paar Unkonzentriertheiten, rettete seine Mannschaft aber auch in mehreren brenzligen Situationen - etwa als er Rafael Borré abkochte (60.).

Moussa Niakhaté - Note 3,5

Leitete mit einem präzisen Pass in die Spitze auf Jonathan Burkardt einen vielversprechenden Konter ein

der jedoch nichts einbrachte (30.). Ansonsten war der Kapitän im 05-Spiel nicht so präsent wie gewohnt und gewann nur die Hälfte seiner Zweikämpfe.

Daniel Brosinski - Note 2

Gab nach acht Jahren beim FSV Mainz 05 sein Abschiedssspiel. Und stellte unter Beweis, weshalb er so viele Jahre lang fester Bestandteil der 05er war. Auf seiner rechten Seite setzte der 33-Jährige immer wieder Akzente. In seinem letzten Spiel für Mainz 05 ließ er sich keine Aufregung anmerken und überzeugte durch klares Passpiel. Gewann außerdem jeden seiner Zweikämpfe.

Aaron Martin - Note 3,5

Über seine linke Seite lief nach vorne nicht besonders viel. Hätte aber in Minute 55 treffen müssen, als er von Jonathan Burkardt freigespielt worden war und von links abzog, jedoch aus rund sieben Metern per Flachschuss nur den Innenpfosten traf.

Anton Stach - Note 2,5

Hatte kurz vor der Halbzeit die Riesenchance zum 2:2-Ausgleich. Hätte sich aus gut zehn Metern zentral vor dem Tor die Ecke aussuchen können, zog aber überhastet ab und bugsierte das Spielgerät über das Tor (45.). In Halbzeit zwei drehte der Mittelfeldspieler noch einmal auf. Vor dem 2:2 setzte er sich auf dem rechten Flügen durch und flankte perfekt in die Mitte auf Ingvartsen (49.). Verließ den Rasen in der 64. Spielminute.

Dominik Kohr - Note 4

Defensiv wie imnmer aufopferungsvoll, in den Umschaltmomenten nach vorne aber mit Luft nach oben. Der Mittelfeldmotor vertendelte einige Bälle mangels Konzentration und nur 66 Prozent seiner Pässe landeten bei einem Mitspieler.

Jean-Paul Boetius - Note 3,5

Zeigte in seinem letzten Spiel für die 05er noch einmal, was er draufhat. In Halbzeit eins war der Niederlänger mit dem Ball am Fuß einer der besten Mainzer. Er griff einige Male in die Trickkiste und verzückte die Zuschauer. Dafür fehlte aber die Klarheit in einigen simplen Aktionen. Nach dem Seitenwechsel schaltete Boetius einen Gang runter und wurde in Minute 64 ausgewechselt.

Jonathan Burkardt - Note 3,5

Hatte bereits in der achten Spielminute seine erste gute Torchance, als er aus knapp zehn Metern aus halbrechter Position abzog, Eintracht-Keeper Kevin Trapp aber nicht überwinden konnte. Dem Youngster fehlte in vielen Situationen entweder das Spielglück oder die Genauigkeit, aber immerhin steckte er nicht auf. In der 55. Spielminute spielte er Aaron auf links clever frei - das wäre fast die 3:2-Führung gewesen. Traf das Tor später selbst, Schiedsrichter Martin Petersen hatte jedoch zuvor ein Foul des Stürmers an Keeper Kevin Trapp gesehen und den Treffer für irregulär erklärt (73.).

Marcus Ingvartsen - Note 1,5

Ersetzte Karim Onisiwo, der sich im Training eine Fußverletzung zugezogen hatte - und nutzte seine Chance gleich. Nach einem Konter sprang ihm der Ball im Frankfurter Sechzehner vor die Füße. Der Däne fackelte nicht lange und bugsierte das Leder zum 1:0 eiskalt unter die Querlatte (10.). Mit seinem Tor zum 2:2 (49.), bei dem er den Ball nach Hereingabe von Anton Stach abgezockt ins kurze Toreck setzte, brachte er seine Mannschaft zurück in die Partie. Machte einige Bälle fest.

Kevin Stöger - Note 0

(ab 64. Spielminute): Löste Jean-Paul Boetius im Mittelfeld ab. Fügte sich direkt gut ein und war an ein paar sehenswerten Kombinationen beteiligt. Hätte sich kurz vor Schluss sogar noch in die Torschützenliste eintragen lassen können, traf den Ball nach Vorarbeit von Jonathan Burkardt aber nicht richtig (90.).

Leandro Barreiro - Note 0

(ab 64. Spielminute): Kam für Anton Stach aufs Spielfeld. Lief viele Lücken zu, konnte offensiv aber keine nennenswerten Akzente mehr setzen.

Jae-sung Lee - Note 0

(ab 69. Spielminute): Gab sein Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause, nur um weniger als zehn Minuten später wieder verletzt ausgewechselt zu werden. Extrem bitter für den Südkoreaner.

Niklas Tauer - Note 0

(ab 69. Spielminute): Übernahm eine ungewohnte Rolle als rechter Schienenspieler, machte seine Sache aber gut. Bereitete das vermeintliche Tor von Jonathan Burkardt vor, das der Referee jedoch für ungültig erklärte (73.). Defensiv auch ordentlich, lief Frankfurts Daichi Kamada ziemlich lässig ab (83.) und kochte Filip Kostic mehrmals ab.

Paul Nebel - Note 0

(ab 78. Spielminute): Wurde in einer Phase ins Spiel geworfen, in der es im Mittelfeld ziemlich chaotisch vorging. Hatte es dementsprechend schwer.