Die Brust werde breiter. Das Selbstvertrauen steige noch weiter. Das hatte Sportvorstand Rouven Schröder nach dem 2:1-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt gesagt. Nach dem zweiten Dreier in Serie. Nur fünf Tage später sah die Welt des FSV Mainz 05 schon wieder ganz anders aus. Mit hängenden Köpfen schlichen Kunde Malong und Co. vom Rasen, die 05-Profis wirkten genervt und ratlos. Warum schon wieder so ein Rückfall? Weshalb erneut so ein desolater Auftritt? Die Leistung beim hochverdienten 1:2 (1:1) gegen den FC Augsburg erinnerte stark an die Pleiten gegen Fortuna Düsseldorf und Union Berlin. Schlimmer noch: Die Gäste erspielten sich am Lech keine nennenswerten Torchancen, strahlten keinerlei Gefahr aus. Viele der mitgereisten 600 FSV-Fans befürchteten ob der vogelwilden Defensive in der Anfangsphase sogar ein Debakel wie in Leipzig. Nicht mal der schmeichelhafte Führungstreffer durch Levin Öztunali verlieh den Mainzern Schwung. Ist der Trainereffekt nach drei Spielen etwa schon wieder verpufft?



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